The Day After

Kunterbunt

The Day After

Alles stöhnt und ich am lautesten. Was war das für ein Unwetter, wir können froh und dankbar sein einigermassen “heile” da durchgekommen zu sein. Wir sind ja sehr oft verschohnt geblieben wenn mal wieder eine Unwetterwarnung kam, doch diesesmal haben wir die volle Ladung abbekommen. Was ich schön finde….. Irgendwie finde ich an allem etwas schönes. Die Nachbarn haben heute Nacht noch zusammen die Strasse freigeräumt, bis auf die dicken Bäume und ein Dach welches dort lag. Wenn Not auf mehrere Menschen trifft gibt es zusammenhalt und das finde ich schön. Auch wir haben heute Nacht noch bei unseren Nachbarn gesessen und Kaffe getrunken und geredet. Es sieht schlimm bei uns aus und doch hätte es uns noch heftiger treffen können. Unsere Bäume sind sehr gelichtet, das Tor von unserem Carport ist auch rausgerissen worden, Stühle Bänke Tische, alles ist durch den Garten geflogen.

Ja, das waren extreme Naturgewalten. Da können wir sehen wie klein wir Menschen doch sind. Nebenan bei uns liegt noch ein Baum auf unserem Haus, bei meinem Onkel sind die Bäume rechts und links bei den Nachbarn gelandet, das Garagendach abgedeckt.  Jetzt muß ich erst einmal raus in den Garten und ich bin so müde so unendlich Müde.

Schön das es uns so gut geht wie es uns geht.

“Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und
unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
der spricht zu dem Herrn:
Meine Zuversicht und meine Burg,
mein Gott, auf den ich hoffe.”
Psalm 91,1+2

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Das große Aufräumen

Heute waren wir den ganzen Tag mit aufräumen beschäftigt. Ich bin total ko, habe aber noch ein paar Bilder aus unserer unmittelbarer Nachbarschaft im Gepäck.

Guckst Du:

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Ein paar Häuser weiter sah es dann schon schlimmer aus, dort waren Dächer abgedeckt und es sind richtig dicke fette  Bäume ungekippt. Diesmal haben wir wirklich kräftig einen vor den A…. Popo bekommen. Meine Bäume sind Gott sei DANK stehengeblieben, natürlich sind auch dort einige dicke Äste abgebrochen, doch der Schaden ist nicht so groß. Auch meine Blumen sehen mächtig zerrupft aus.

 

So schön sah dann heute  der Himmel aus:

 

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Ich sage mal Gute Nacht und einen dicken Segen

 

Public-Viewing 2014

 

Mal nüchtern betrachtet.
Public-Viewing und ich war nicht dabei. Was für ein Glück!
Ist Fußball noch Fußball? Um was geht es eigentlich bei einer Fußball Weltmeisterschaft?
Da lassen sich tausende von Menschen von den “Machern” und Sponsoren ihrer Städte instrumentalisieren und merken es noch nicht einmal. WM, RUDELGUCKEN MUß SEIN! Ach wie gut hatten wir es da doch früher, einmal haben wir mit den Eltern zusammen geschaut, dann mal mit Freunden getroffen, oder beim Bruder ect. und wir hatten Spass! Na ja und diese “Macher” heutzutage lassen sich dann auch noch feiern für diese tollen Veranstaltungen. Egal ob Sieg oder Niederlage, Hauptsache das Geldsäckchen wird schön voll. Eine Veranstaltung für das Volk? Wer so naiv ist und das glaubt, glaubt wahrscheinlich auch das Deutschland Weltmeister wird, oder das die Chinesische Mauer abgerissen wird und für einen guten Zweck versteigert wird. Es geht darum möglichst viel Umsatz zu machen , das Angebot von Alkohol, welcher bekanntlich hohl macht, ist riesengroß, sicherlich gibt es auch Cola, Fanta, Wasser ect., doch am günstigsten kommt man noch bei Alkoholischen Getränken weg. Traurig aber wahr. Dann locken Fan Shops und verschiedene Stände dazu ein die Haushaltskasse zu erleichtern. Den Einzelhandel freut es. So manch einer der Zuschauer geht bei diesen Veranstaltungen pleite. Sicherlich ist jeder für sich selber verantwortlich, doch ganz geschickt werden die Menschen dazu gebracht ihre Taschen zu leeren. Wie leer so eine Veranstaltung machen kann konnte ich selber schon beobachten.
Ist das alles was man uns zu bieten hat? Wie öde!
Ich würde mir wünschen das solch eine Veranstaltung, in der es ja um Sport geht mal ohne Alkohol ablaufen würde. Doch da werden wahrscheinlich die Verantwortlichen zittern, ob überhaupt einer kommt, gell! Warum gibt es auf Fußballplatzen Alkohol, warum bei Hallentunieren? Warum muß der Jugend vorgelebt werden, wer Sport guckt muß auch Saufen können?
In meiner Heimatstadt wurde heute Nacht nach dem Public-Viewing ein Mann niedergestochen. Die Veranstalter haben damit ja nichts zu tun, zum Glück geschah das ja ausserhalb der Veranstaltungarena. Somit sind die Herren ja fein raus.
Ich gucke gerne Fußball, und Fußball sollte auch ein Volkssport bleiben,leider jedoch geht es beim Fußball nur noch um Profit, egal ob beim Spiel oder beim gucken.
Armes “reiches” Deutschland!

Termine, Regeln, Rituale und immer schön durchgestylt……

 

So und nicht anders sehen heute viele Leben aus und nicht nur die von Erwachsenen, sondern auch Kinder leiden darunter.
Warum leiden? Regeln muß es ja geben genauso wie Termine, die Schule fängt nun einmal um 8 Uhr an. Doch leider geht es oft nach der Schule weiter mit den Terminen, Nachhilfe, Training ect.
So ist unsere moderne Welt, eigentlich hat niemand Zeit für nichts.

Leider schwappt dieses Moderne , oder besser, das modern sein wollen in alle Richtungen. Auch die Christen wollen nicht altmodisch und verstaubt sein.
Gottes Wort jedoch ist alt und trotzdem modern, es wird nie ausser Mode kommen.
Auch hier ein: leider möchte der Mensch daran rumschrauben. Dabei heraus kommt dann gequältes Christsein!
Nicht selten begleitet von Terminen, Regeln, Ritualen und einer Kleiderordnung. Ein Hindernislauf zum Kreuz.
Müssen wir uns wirklich erst herausputzen um zu Jesus zu kommen? Was ein Blödsinn. Jesus sagt uns immer wieder das wir zu ihm kommen können so wie wir sind, ohne Termin, ohne vorher irgendwelche Rituale durchzuführen, ohne sich zu stylen. Einfach so.
Ist das ein Angebot, oder ist das ein Angebot?
Und das schöne daran ist, ER steht zu seinem Wort.
Lass dich nicht entmutigen, wenn du Lust auf ein Date mit Jesus hast, geh hin, egal was die anderen sagen, ER will dich so wie du bist, ER liebt dich so wie du bist.
Wie viel einfacher hatten die Menschen es doch früher, sie sassen zusammen auf einem Berg und Jesus redete mit ihnen. Heutzutage müssen es super Räume sein, ein angenehm gehbarer Fußboden, bequeme Stühle , eine gut zugängliche Garderobe, eine Küche für das Käffchen danach, einen Kinderraum , selbstverständlich ausgestattet mit Lautsprechern damit die Mütter die gute Nachricht auch hören können, einen Wickelraum, einen Raum für die Jugend und vieles mehr.
Jesus störte das Kinder weinen oder kreischen nicht, im Gegenteil er sagte:
Lukas, Kapitel 18
16 Jesus aber rief die Kinder zu sich und sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
Ja, aber wir sind ja modern!
Vorgefertigte Themen, Gottesdienstablauf fein säuberlich ausgearbeitet, immer das gleiche Ritual. Selbst die Kinder bekommen vorgefertigte Themen in ihren Gottesdiensten aufs Auge gedrückt.
Ich plauder mal aus meiner Vergangenheit etwas aus. Kindergottesdienst, ja durfte ich mal machen.
Da hatte ich nun ein Thema bekommen und es natürlich auch vorbereitet, obwohl ich es doof fand. Was bewegt die Menschen , was bewegt die Kinder? Das was sich andere gerade ausgedacht haben. Es lief natürlich anders als geplant, die Kids erzählten mir von ihren Sorgen und Nöten die sie in der Schule und privat hatten….. und ich sollte jetzt auf ein bestimmtes Thema zu sprechen kommen. Was ein Mist. Na ja, wer mich kennt weiß wahrscheinlich auch das mir das Thema dann am Pops langging. Wir plauderten einfach weiter und es war echt toll. Ritual gebrochen! Kids glücklich und erleichtert mal alles auskotzen zu dürfen.
Es muß nicht alles immer in Ritualen ablauen, das würde Jesus auch so nicht wollen. Den Kids brannte so viel auf dem Herzen. Aufeinander zugehen, verstehen, trösten ect. Selber mal merken was dran ist und nicht festhalten an Plänen an Ritualen. Jesus hat uns doch auch etwas anderes vorgelebt. Gottes Wort wird häufig als Schalgwaffe, als Hammer benutzt, so nach dem Motto, ich habe das Wissen, wer bist du denn schon. Dong und wieder eins auf die Birne.
Gott wurde durch Jesus Mensch und uns täte es gut auch etwas Menschlicher zu werden.